Molybdän - Der Boom-Rohstoff im Check!
Posted by Armin Brack • Friday, June 8. 2007 • Category: Rohstoffe
Lieber Geldanleger,
ich hoffe, Sie alle fahren derzeit im boomenden Markt satte Gewinne ein. Wir jedenfalls haben derzeit gleich doppelten Grund zur Freude, weil wir neben all den schönen Gewinnen in den letzten drei und sechs Monaten die beste Trefferquote aller Analysten hatten. Mehr dazu weiter unten.
Selbstverständlich ruhen wir uns aber nicht auf diesen Lorbeeren aus, sondern informieren Sie weiter über die spektakulärsten und gewinnträchtigsten Anlagethemen. Mit Molybdän macht sich ein immer noch relativ unbekannter Rohstoff auf, Uran als den Top-Performer schlechthin, einzuholen. Wir nennen Ihnen heute die Hintergründe und die besten Aktien aus dem Sektor.
Lassen Sie mich zunächst noch kurz auf eine aktuelle Studie über die Trefferquote von Analysten eingehen, die von der renommierten Citibank in Auftrag gegeben worden ist. Im Ranking über die Trefferquote von Aktien-Empfehlungen belegt der Geldanlage-Report in der 3- und 6-Monats-Wertung den ersten Rang. Dabei distanzieren wir mit einer Trefferquote von 77 bzw. 76-Prozent die Konkurrenz gleich um acht Prozentpunkte!
Die genauen Ergebnisse finden Sie hier.
Ich möchte mich hier nicht im Eigenlob suhlen und selbstverständlich gehört immer auch ein Quäntchen Glück bei der Auswahl der Empfehlungen mit dazu. Dennoch glaube ich, dass wir mit Recht stolz sein können auf diese Auszeichnung. Vor allem aber - und das ist mir das wichtigste - zeigt sie, dass wir ehrliche und sauber recherchierte Arbeit abliefern und nicht wie viele andere kostenlose Börsenbriefe fadenscheinige "Auftrags"-Kaufempfehlungen unter das Volk bringen.
Zudem schrecken wir auch nicht davor zurück, Verkaufsempfehlungen auszusprechen, wenn es denn sein muss. Als wir beispielsweise die Hintergründe der massiven Kursmanipulationen bei DeBeira Goldfields publik gemacht haben, wurden wir von einschlägiger Seite übelst als Nestbeschmutzer beschimpft.
Inzwischen hat die Aktie von den Höchstständen übrigens nicht weniger als 95 Prozent verloren und dümpelt bei 0,70 Euro als Pennystock der Bedeutungslosigkeit entgegen.
So, nun aber zurück "an die Arbeit".
Molybdän - Kanadischer Rohstoff-Guru steigt groß ein!
Einer der angesagtesten und erfolgreichsten kanadischen Rohstoff-Spezialisten, Eric Sprott, Gründer und Vorstand von Sprott Securities, war einer der ersten institutionellen Anleger, der sich bei Uran-Aktien einkaufte. Bereits in 2005 positionierte er sich dabei für den kommenden Uran-Boom - und hat seither exorbitante Gewinne eingefahren.
Anfang Mai nun überraschte Sprott mit der Bekanntgabe, er wolle mit seiner neu gegründeten Molybdenum Participation Corporation speziell in Molybdän-Explorer investieren. Dadurch wurde erstmals eine breitere Öffentlichkeit so richtig auf Molybdän aufmerksam. Die wichtigsten Player wie Thompson Creek (ehemals: Blue Pearl), Moly Mines und Adanac Moly erhielten einen zusätzlichen Kursschub.
Steigende Molybdän-Preise dank Stahlboom
Molybdän ist ein hochfestes, zähes und hartes Metall mit silbrigweißem Glanz. Es wird nicht von reduzierenden Säuren angegriffen und daher bevorzugt zur Herstellung von säurebeständigen Edelstählen und Nickelwerkstoffen verwendet.
Zusätzlich wird es auch von der Flugzeug- und Ölindustrie nachgefragt.
Rund zwei Drittel des jährlich hergestellten Molybdäns von mehr als 200.000 Tonnen wird zur Erzeugung von Metalllegierungen verwendet - und diese werden immer stärker nachgefragt. Über die Hintergründe des Stahlbooms und seine Profiteure (z.B. die Salzgitter-Aktie!) haben wir Sie an dieser Stelle bereits häufiger informiert.
Durch die enormen Steigerungsraten wird auch immer mehr Molybdän verbraucht. Doch der Rohstoff ist knapp.
Das hängt auch damit zusammen, dass die wichtigsten Produzenten wie Phelps Dodge oder Codelco Kupferproduzenten sind und Molybdän dabei quasi nur als Beiprodukt bei der Kupferproduktion anfällt. Damit kann das Angebot bei weitem nicht so flexibel auf die steigende Nachfrage angepasst werden wie dies erforderlich wäre.
Hinzu kommt, dass auch von Seiten der Ölindustrie das erst 1778 entdeckte Metall immer mehr nachgefragt wird. Denn: Die wichtigen Pipelines zum Transport von Öl und Gas sind weltweit in einem schlechten Zustand. Immer wieder gibt es Meldungen über Lecks, die eine massive Umweltgefährdung mit sich bringen. Der prominenteste Zwischenfall ereignete sich im September letzten Jahres als eine BP-Pipeline im riesigen Prudhoe Bay-Feld in Alaska betroffen war.
Das war kein Zufall denn über die Hälfte der Pipelines amerikanischer Ölgesellschaften gelten als veraltet und dürften der Korrosion nicht mehr allzu lange Stand halten. Moderne Pipelines, die zu einem Viertel Prozent mit Molybdän versetzt sind, rosten im Gegensatz dazu deutlich langsamer.
Damit nicht genug, melden auch Flugzeugbauer wie Boeing enorme Steigerungen bei den Auftragseingängen. Das heißt: Auch der dritte wichtige Moly-Abnehmer steigert den Verbrauch!
Preis hat sich mehr als verzehnfacht
Die Folgen sind beträchtlich: Seit 1960 ist der weltweite Molybdänverbrauch um mehr als 500 Prozent gestiegen, der Preis für ein britisches Pound (etwas mehr als ein deutsches Pfund) hat sich seit 2000 fast verzehnfacht. Aktuell liegen wir auf einem historischen Höchststand bei 32 US-Dollar/Pound. Bis 2009 wird mit einem Angebotsdefizit zwischen zehn und 26 Millionen Pfund gerechnet.
Die Rahmenbedingungen für einen weiter steigenden Preis sind also exzellent. Dies hängt auch damit zusammen, dass es bisher aus den oben genannten Gründen kaum reine Molybdän-Produzenten gibt. Noch weniger davon sind börsennotiert. Der Run auf die wenigen guten Titel ist daher in vollem Gange.
Der Hintergrund, der eine solche Ver-20-fachung des Aktienkurses möglich gemacht hat, ist der weltweite Investitionsboom, der die Stahlpreise in ungeahnte Höhen treibt.
Und ein Ende ist nicht in Sicht: Aktuelle Schätzungen von Branchen-Insidern gehen davon aus, dass auch in 2007 die Stahlproduktion wieder kräftig wachsen wird. Nicht weniger als 1,18 Milliarden Tonnen Stahl sollen heuer geschmiedet werden. 2008 soll eine weitere Steigerung in gleicher Größenordnung auf dann 1,28 Milliarden Tonnen erfolgen.
Lesen Sie morgen den 2. Teil zum Thema
„Molybdän - Der Boom-Rohstoff!?“
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Viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage wünscht
Ihr
Armin Brack
Chef-Redakteur Geldanlage-Report
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ich hoffe, Sie alle fahren derzeit im boomenden Markt satte Gewinne ein. Wir jedenfalls haben derzeit gleich doppelten Grund zur Freude, weil wir neben all den schönen Gewinnen in den letzten drei und sechs Monaten die beste Trefferquote aller Analysten hatten. Mehr dazu weiter unten.
Selbstverständlich ruhen wir uns aber nicht auf diesen Lorbeeren aus, sondern informieren Sie weiter über die spektakulärsten und gewinnträchtigsten Anlagethemen. Mit Molybdän macht sich ein immer noch relativ unbekannter Rohstoff auf, Uran als den Top-Performer schlechthin, einzuholen. Wir nennen Ihnen heute die Hintergründe und die besten Aktien aus dem Sektor.
Lassen Sie mich zunächst noch kurz auf eine aktuelle Studie über die Trefferquote von Analysten eingehen, die von der renommierten Citibank in Auftrag gegeben worden ist. Im Ranking über die Trefferquote von Aktien-Empfehlungen belegt der Geldanlage-Report in der 3- und 6-Monats-Wertung den ersten Rang. Dabei distanzieren wir mit einer Trefferquote von 77 bzw. 76-Prozent die Konkurrenz gleich um acht Prozentpunkte!
Die genauen Ergebnisse finden Sie hier.
Ich möchte mich hier nicht im Eigenlob suhlen und selbstverständlich gehört immer auch ein Quäntchen Glück bei der Auswahl der Empfehlungen mit dazu. Dennoch glaube ich, dass wir mit Recht stolz sein können auf diese Auszeichnung. Vor allem aber - und das ist mir das wichtigste - zeigt sie, dass wir ehrliche und sauber recherchierte Arbeit abliefern und nicht wie viele andere kostenlose Börsenbriefe fadenscheinige "Auftrags"-Kaufempfehlungen unter das Volk bringen.
Zudem schrecken wir auch nicht davor zurück, Verkaufsempfehlungen auszusprechen, wenn es denn sein muss. Als wir beispielsweise die Hintergründe der massiven Kursmanipulationen bei DeBeira Goldfields publik gemacht haben, wurden wir von einschlägiger Seite übelst als Nestbeschmutzer beschimpft.
Inzwischen hat die Aktie von den Höchstständen übrigens nicht weniger als 95 Prozent verloren und dümpelt bei 0,70 Euro als Pennystock der Bedeutungslosigkeit entgegen.
So, nun aber zurück "an die Arbeit".
Molybdän - Kanadischer Rohstoff-Guru steigt groß ein!
Einer der angesagtesten und erfolgreichsten kanadischen Rohstoff-Spezialisten, Eric Sprott, Gründer und Vorstand von Sprott Securities, war einer der ersten institutionellen Anleger, der sich bei Uran-Aktien einkaufte. Bereits in 2005 positionierte er sich dabei für den kommenden Uran-Boom - und hat seither exorbitante Gewinne eingefahren.
Anfang Mai nun überraschte Sprott mit der Bekanntgabe, er wolle mit seiner neu gegründeten Molybdenum Participation Corporation speziell in Molybdän-Explorer investieren. Dadurch wurde erstmals eine breitere Öffentlichkeit so richtig auf Molybdän aufmerksam. Die wichtigsten Player wie Thompson Creek (ehemals: Blue Pearl), Moly Mines und Adanac Moly erhielten einen zusätzlichen Kursschub.
Steigende Molybdän-Preise dank Stahlboom
Molybdän ist ein hochfestes, zähes und hartes Metall mit silbrigweißem Glanz. Es wird nicht von reduzierenden Säuren angegriffen und daher bevorzugt zur Herstellung von säurebeständigen Edelstählen und Nickelwerkstoffen verwendet.
Zusätzlich wird es auch von der Flugzeug- und Ölindustrie nachgefragt.
Rund zwei Drittel des jährlich hergestellten Molybdäns von mehr als 200.000 Tonnen wird zur Erzeugung von Metalllegierungen verwendet - und diese werden immer stärker nachgefragt. Über die Hintergründe des Stahlbooms und seine Profiteure (z.B. die Salzgitter-Aktie!) haben wir Sie an dieser Stelle bereits häufiger informiert.
Durch die enormen Steigerungsraten wird auch immer mehr Molybdän verbraucht. Doch der Rohstoff ist knapp.
Das hängt auch damit zusammen, dass die wichtigsten Produzenten wie Phelps Dodge oder Codelco Kupferproduzenten sind und Molybdän dabei quasi nur als Beiprodukt bei der Kupferproduktion anfällt. Damit kann das Angebot bei weitem nicht so flexibel auf die steigende Nachfrage angepasst werden wie dies erforderlich wäre.
Hinzu kommt, dass auch von Seiten der Ölindustrie das erst 1778 entdeckte Metall immer mehr nachgefragt wird. Denn: Die wichtigen Pipelines zum Transport von Öl und Gas sind weltweit in einem schlechten Zustand. Immer wieder gibt es Meldungen über Lecks, die eine massive Umweltgefährdung mit sich bringen. Der prominenteste Zwischenfall ereignete sich im September letzten Jahres als eine BP-Pipeline im riesigen Prudhoe Bay-Feld in Alaska betroffen war.
Das war kein Zufall denn über die Hälfte der Pipelines amerikanischer Ölgesellschaften gelten als veraltet und dürften der Korrosion nicht mehr allzu lange Stand halten. Moderne Pipelines, die zu einem Viertel Prozent mit Molybdän versetzt sind, rosten im Gegensatz dazu deutlich langsamer.
Damit nicht genug, melden auch Flugzeugbauer wie Boeing enorme Steigerungen bei den Auftragseingängen. Das heißt: Auch der dritte wichtige Moly-Abnehmer steigert den Verbrauch!
Preis hat sich mehr als verzehnfacht
Die Folgen sind beträchtlich: Seit 1960 ist der weltweite Molybdänverbrauch um mehr als 500 Prozent gestiegen, der Preis für ein britisches Pound (etwas mehr als ein deutsches Pfund) hat sich seit 2000 fast verzehnfacht. Aktuell liegen wir auf einem historischen Höchststand bei 32 US-Dollar/Pound. Bis 2009 wird mit einem Angebotsdefizit zwischen zehn und 26 Millionen Pfund gerechnet.
Die Rahmenbedingungen für einen weiter steigenden Preis sind also exzellent. Dies hängt auch damit zusammen, dass es bisher aus den oben genannten Gründen kaum reine Molybdän-Produzenten gibt. Noch weniger davon sind börsennotiert. Der Run auf die wenigen guten Titel ist daher in vollem Gange.
Der Hintergrund, der eine solche Ver-20-fachung des Aktienkurses möglich gemacht hat, ist der weltweite Investitionsboom, der die Stahlpreise in ungeahnte Höhen treibt.
Und ein Ende ist nicht in Sicht: Aktuelle Schätzungen von Branchen-Insidern gehen davon aus, dass auch in 2007 die Stahlproduktion wieder kräftig wachsen wird. Nicht weniger als 1,18 Milliarden Tonnen Stahl sollen heuer geschmiedet werden. 2008 soll eine weitere Steigerung in gleicher Größenordnung auf dann 1,28 Milliarden Tonnen erfolgen.
Lesen Sie morgen den 2. Teil zum Thema
„Molybdän - Der Boom-Rohstoff!?“
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Viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage wünscht
Ihr
Armin Brack
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