EUR/USD: Erwartete Trading-Range: 1,2605 - 1,2764
Posted by Helaba Floor Research • Friday, August 27. 2010 • Category: Forex
Die Risikoeinschätzung der Marktteilnehmer ist weiterhin der dominierende Einflussfaktor an den Devisenmärkten. Spätestens seit US-Notenbankpräsident Ben Bernanke im Juli von einem außergewöhnlich unsicheren Ausblick für die Wirtschaft des Landes gesprochen hatte sind Konjunktursorgen präsent. Marktteilnehmer reagierten besorgt auf eine Andeutung, wonach die Fed wegen der trägen Erholung möglicherweise zu neuen geldpolitischen Maßnahmen greifen werde. Eines ist auf jeden Fall deutlich geworden: Eine Rede des Notenbankpräsidenten hat einen Markt bewegenden Einfluss. Vor diesem Hintergrund richten sich die Blicke heute nach Jackson Hole. Bei dem alljährlichen Treffen wichtiger Notenbankvertreter will Bernanke eine konjunkturelle Bestandsaufnahme geben. Positives wird er kaum zu berichten haben, denn die zuletzt veröffentlichten Konjunkturzahlen haben größtenteils enttäuscht.
Dies wird sich auch heute fortsetzen. Das Bruttoinlandsprodukt des zweiten Quartals dürfte deutlich nach unten revidiert werden. Das Bureau of Economic Analysis hat bei der ersten Schätzung des BIP zu hohe Annahmen getroffen. Vor allem der Lageraufbau dürfte deutlich niedriger ausgefallen sein als ursprünglich gedacht. Auch vom Außenbeitrag und von der Bauaktivität gehen voraussichtlich geringere Wachstumsbeiträge aus. Wir halten ein annualisiertes Quartalswachstum von unter 1,0 % für möglich und positionieren uns damit unterhalb der Konsensschätzung (+1,4 %). Die US-Konjunktur käme damit nahe an die Stagnation heran, wodurch das Double-Dip-Szenario erneut zur Diskussion stehen dürfte. Wenig Einfluss auf das Marktgeschehen haben wohl die deutschen Verbraucherpreise, die im heutigen Tagesverlauf veröffentlicht werden sollen. Wir halten einen moderaten Verbraucherpreisanstieg von etwa 1,0 % in der Jahresrate für wahrscheinlich. Damit liegen wir im Rahmen der Konsenserwartung.
EUR-USD: Enttäuschende US-Zahlen und konjunkturkritische Äußerungen von Zentralbankern dürften den Euro per saldo belasten. Auch technisch bleibt der Markt trotz der jüngsten Erholungstendenzen angeschlagen. Stochastic und MACD sind auf Tagesbasis weiterhin abwärts gerichtet. Ungeachtet der überverkauften Marktlage gibt es aber keine Hinweise auf eine Wende zum Besseren. Eine wichtige Unterstützung lokalisieren wir in der Zone 1,2588/1,2605. Widerstände sind bei 1,2750 und um 1,2780 anzutreffen. Trading-Range: 1,2605 – 1,2764.
Ihr Floor Research
www.helaba.de
Die Handelsexperten und das FloorResearch der Helaba verfolgen direkt das Geschehen an den Märkten. Täglich aktuell stellen Sie Ihnen ihr Wissen zur Verfügung. Informieren Sie sich über die aktuellen Tendenzen! Den vollständigen Marktbericht erhalten Sie als PDF-Datei auf www.helaba.de/de/MaerkteUndAnalysen/Marktkommentare.
Haftungsausschluss
Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
Dies wird sich auch heute fortsetzen. Das Bruttoinlandsprodukt des zweiten Quartals dürfte deutlich nach unten revidiert werden. Das Bureau of Economic Analysis hat bei der ersten Schätzung des BIP zu hohe Annahmen getroffen. Vor allem der Lageraufbau dürfte deutlich niedriger ausgefallen sein als ursprünglich gedacht. Auch vom Außenbeitrag und von der Bauaktivität gehen voraussichtlich geringere Wachstumsbeiträge aus. Wir halten ein annualisiertes Quartalswachstum von unter 1,0 % für möglich und positionieren uns damit unterhalb der Konsensschätzung (+1,4 %). Die US-Konjunktur käme damit nahe an die Stagnation heran, wodurch das Double-Dip-Szenario erneut zur Diskussion stehen dürfte. Wenig Einfluss auf das Marktgeschehen haben wohl die deutschen Verbraucherpreise, die im heutigen Tagesverlauf veröffentlicht werden sollen. Wir halten einen moderaten Verbraucherpreisanstieg von etwa 1,0 % in der Jahresrate für wahrscheinlich. Damit liegen wir im Rahmen der Konsenserwartung.
EUR-USD: Enttäuschende US-Zahlen und konjunkturkritische Äußerungen von Zentralbankern dürften den Euro per saldo belasten. Auch technisch bleibt der Markt trotz der jüngsten Erholungstendenzen angeschlagen. Stochastic und MACD sind auf Tagesbasis weiterhin abwärts gerichtet. Ungeachtet der überverkauften Marktlage gibt es aber keine Hinweise auf eine Wende zum Besseren. Eine wichtige Unterstützung lokalisieren wir in der Zone 1,2588/1,2605. Widerstände sind bei 1,2750 und um 1,2780 anzutreffen. Trading-Range: 1,2605 – 1,2764.
Ihr Floor Research
www.helaba.de
Die Handelsexperten und das FloorResearch der Helaba verfolgen direkt das Geschehen an den Märkten. Täglich aktuell stellen Sie Ihnen ihr Wissen zur Verfügung. Informieren Sie sich über die aktuellen Tendenzen! Den vollständigen Marktbericht erhalten Sie als PDF-Datei auf www.helaba.de/de/MaerkteUndAnalysen/Marktkommentare.
Haftungsausschluss
Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.

0 Comments
Add Comment