EUR-USD: Erwartete Trading-Range: 1,2580 - 1,2730
Posted by Helaba Floor Research • Tuesday, August 24. 2010 • Category: Forex
Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone fielen gemischt aus, insgesamt wurde das konjunkturelle Bild aber nicht in Frage gestellt. In der Industrie scheint der Wachstumszenit überschritten, während die Dienstleistungen noch leichte Verbesserungen aufweisen. Die an den Finanzmärkten seit letzter Woche wieder dominierenden Konjunktursorgen wurden dadurch nicht gedämpft. Mit den heutigen fundamentalen Datenveröffentlichungen dürften diese sogar nochmals angeheizt werden. In den USA stehen dabei die Immobilienzahlen im Fokus. Sehr deutlich negative Indikationen für die Eigenheimverkäufe lassen einen neuerlichen Einbruch erwarten. Enttäuschungspotenzial gegenüber der Konsensschätzung ist vorhanden. Befürchtungen, wonach eine neuerliche Schwäche des Immobilienmarktes eine Welle von Privatinsolvenzen mit entsprechenden Belastungen für den Konsum nach sich zieht, dürfte neue Nahrung bekommen.
Industrieseitig steht ein weiterer Regionalindikator an. Insgesamt stehen die Zeichen auf Abschwächung, wie in den Regionen Philadelphia und New York zum Ausdruck kam, auch wenn in letzterer der Gesamtstimmungsindex leicht zulegen konnte.
Bereits früh am Morgen stehen die Detailschätzungen des deutschen BIPs auf der Agenda. Das vorläufige Wachstum von 2,2 % im Vergleich zum Vorquartal fiel unerwartet hoch aus. Heute wird sich das Interesse der Marktteilnehmer auf den privaten Verbrauch richten und die Frage ist, inwieweit der Aufschwung an Breite gewonnen hat. In der Eurozone stehen die Industrieaufträge auf der Agenda. Marktbewegenden Einfluss auf die Devisenmärkte sehen wir nicht. Per saldo dürfte die anhaltende Verunsicherung der Marktteilnehmer aber den Euro latent belasten.
EUR-USD: Das technische Bild bleibt schwach. Der Euro notiert unterhalb des im Juni begonnenen Aufwärtstrends und der MACD ist weiterhin im Verkauf. Auch der RSI sinkt. Der Stochastic läuft im überverkauften Bereich zwar seitwärts, einer Ausdehnung der Korrektur bis zum 50 %-Level steht dies aber noch nicht entgegen. Auch auf Wochenbasis trübt sich das Umfeld ein. Der klassische MACD ist zwar noch im Kauf, ein dynamisch eingestellter MACD hat aber bereits ein bestätigtes Verkaufsignal gegeben. Die nächsten Haltemarken finden sich bei 1,2605/11 und 1,2520. Widerstände lokalisieren wir bei 1,2734 und 1,2750. Trading-Range: 1,2580 – 1,2730.
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Die Handelsexperten und das FloorResearch der Helaba verfolgen direkt das Geschehen an den Märkten. Täglich aktuell stellen Sie Ihnen ihr Wissen zur Verfügung. Informieren Sie sich über die aktuellen Tendenzen! Den vollständigen Marktbericht erhalten Sie als PDF-Datei auf www.helaba.de/de/MaerkteUndAnalysen/Marktkommentare.
Haftungsausschluss
Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
Industrieseitig steht ein weiterer Regionalindikator an. Insgesamt stehen die Zeichen auf Abschwächung, wie in den Regionen Philadelphia und New York zum Ausdruck kam, auch wenn in letzterer der Gesamtstimmungsindex leicht zulegen konnte.
Bereits früh am Morgen stehen die Detailschätzungen des deutschen BIPs auf der Agenda. Das vorläufige Wachstum von 2,2 % im Vergleich zum Vorquartal fiel unerwartet hoch aus. Heute wird sich das Interesse der Marktteilnehmer auf den privaten Verbrauch richten und die Frage ist, inwieweit der Aufschwung an Breite gewonnen hat. In der Eurozone stehen die Industrieaufträge auf der Agenda. Marktbewegenden Einfluss auf die Devisenmärkte sehen wir nicht. Per saldo dürfte die anhaltende Verunsicherung der Marktteilnehmer aber den Euro latent belasten.
EUR-USD: Das technische Bild bleibt schwach. Der Euro notiert unterhalb des im Juni begonnenen Aufwärtstrends und der MACD ist weiterhin im Verkauf. Auch der RSI sinkt. Der Stochastic läuft im überverkauften Bereich zwar seitwärts, einer Ausdehnung der Korrektur bis zum 50 %-Level steht dies aber noch nicht entgegen. Auch auf Wochenbasis trübt sich das Umfeld ein. Der klassische MACD ist zwar noch im Kauf, ein dynamisch eingestellter MACD hat aber bereits ein bestätigtes Verkaufsignal gegeben. Die nächsten Haltemarken finden sich bei 1,2605/11 und 1,2520. Widerstände lokalisieren wir bei 1,2734 und 1,2750. Trading-Range: 1,2580 – 1,2730.
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