Aktienmärkte: Chance auf kleine Erholung
Posted by Helaba Floor Research • Monday, August 23. 2010
DAX Indikation 6.017 Unterstützungen 5.995 / 5.945 Widerstände 6.120 / 6.168 Handelsbreite 5.945 / 6.100
EuroStoxx 50 Indikation 2.643 Unterstützungen 2.629 / 2.586 Widerstände 2.720 / 2.750 Handelsbreite 2.590 / 2.690
Konjunkturdaten bleiben im Fokus
Die schwachen US-Wirtschaftsdaten vom Donnerstag drückten auch am Freitag auf die Stimmung der Anleger. Weiter hält sich die Angst, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession abgleiten könnte, was dem Dax einen Abschlag von 1,2 % auf 6.005,16 Zähler einbrachte. Die Kursverluste zogen sich über alle Branchen hinweg, bei den Einzeltiteln traf es HeidelbergCement (-2,61 %) am deutlichsten. Infineon (-2,32 %) und BMW (-2,26 %) gaben ebenfalls deutlicher nach. Volkswagen Vz. (+0,36 %) war der einzige Wert, welcher sich leicht im grünen Bereich halten konnte. Die Vorgaben für den heutigen Handelsstart fallen gemischt aus, während sich die Wall Street am Freitag in der zweiten Handelshälfte erholen konnte, notieren die asiatischen Märkte mehrheitlich im roten Bereich. Ein leicht freundlicher Start ist zu erwarten.
Im weiteren Wochenverlauf werden weiterhin die US-Konjunkturdaten wesentlich die Richtung des Marktes bestimmen. Darüber hinaus werden die Fundamentaldaten der Eurozone in dieser Woche ein gemischtes Bild liefern. Es muss davon ausgegangen werden, dass sich die anstehenden Stimmungsindikatoren leicht abschwächen, mit Indexwerten über 50 (Einkaufsmanagerindizes) und 100 (ifo-Index) werden diese aber weiterhin auf robusten Niveaus liegen. Das charttechnische Bild des Dax ist und bleibt angeschlagen. Wie in der Grafik zu erkennen ist, wurden im Bereich von 6.120 /6.070 Zählern wichtige Haltemarken unterschritten. Nun kommt es darauf an, die Supportzone bei 5.995/5.985 Punkten zu halten. Gelingt das nicht, wofür tendenziell vieles spricht, stellt die 200-Tage-Linie (5.945) eine wichtige Orientierungsmarke dar. Sollte diese demnächst unterschritten werden, wäre der Weg in Richtung von 5.800 Zählern frei.
Nachdem die schwächer als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten die US-Indizes zu Beginn auf Talfahrt schickten, konnten sich die führenden Indizes im weiteren Verlauf wieder erholen. Während die Nasdaq den Sprung in die Pluszone schaffte, verbuchte der Dow einen Abschlag von 0,56 %, der S&P 500 verlor 0,37 %. Daran konnten auch die besser als erwartet ausgefallen Zahlen, bzw. ein optimistischer Ausblick, von Dell und Hewlett Packard nichts ändern. Letztgenannte waren sogar größter Verlierer im Dow.
Auch in dieser Woche werden die Konjunkturdaten im Blickpunkt stehen. Die Konjunktursorgen der Marktteilnehmer werden wohl wieder neue Nahrung finden. Die Zahlen aus dem Immobiliensektor werden die schwache Entwicklung der letzten Woche untermauern und die erwartete deutliche Abwärtsrevision des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal das Thema Double-Dip wieder in den Vordergrund rücken lassen. Auch die charttechnische Situation gilt es zu beachten, nachdem der S&P am Freitag kurzzeitig unter das 50%-Retracement gerutscht ist. Die lange Lunte an der Tageskerze lässt aber Raum für eine temporäre Gegenreaktion.
Ihr Helaba Floor Research
www.helaba.de
Die Handelsexperten und das FloorResearch der Helaba verfolgen direkt das Geschehen an den Märkten. Täglich aktuell stellen Sie Ihnen ihr Wissen zur Verfügung. Informieren Sie sich über die aktuellen Tendenzen! Den vollständigen Marktbericht erhalten Sie als PDF-Datei auf www.helaba.de/de/MaerkteUndAnalysen/Marktkommentare.
Haftungsausschluss
Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
EuroStoxx 50 Indikation 2.643 Unterstützungen 2.629 / 2.586 Widerstände 2.720 / 2.750 Handelsbreite 2.590 / 2.690
Konjunkturdaten bleiben im Fokus
Die schwachen US-Wirtschaftsdaten vom Donnerstag drückten auch am Freitag auf die Stimmung der Anleger. Weiter hält sich die Angst, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession abgleiten könnte, was dem Dax einen Abschlag von 1,2 % auf 6.005,16 Zähler einbrachte. Die Kursverluste zogen sich über alle Branchen hinweg, bei den Einzeltiteln traf es HeidelbergCement (-2,61 %) am deutlichsten. Infineon (-2,32 %) und BMW (-2,26 %) gaben ebenfalls deutlicher nach. Volkswagen Vz. (+0,36 %) war der einzige Wert, welcher sich leicht im grünen Bereich halten konnte. Die Vorgaben für den heutigen Handelsstart fallen gemischt aus, während sich die Wall Street am Freitag in der zweiten Handelshälfte erholen konnte, notieren die asiatischen Märkte mehrheitlich im roten Bereich. Ein leicht freundlicher Start ist zu erwarten.
Im weiteren Wochenverlauf werden weiterhin die US-Konjunkturdaten wesentlich die Richtung des Marktes bestimmen. Darüber hinaus werden die Fundamentaldaten der Eurozone in dieser Woche ein gemischtes Bild liefern. Es muss davon ausgegangen werden, dass sich die anstehenden Stimmungsindikatoren leicht abschwächen, mit Indexwerten über 50 (Einkaufsmanagerindizes) und 100 (ifo-Index) werden diese aber weiterhin auf robusten Niveaus liegen. Das charttechnische Bild des Dax ist und bleibt angeschlagen. Wie in der Grafik zu erkennen ist, wurden im Bereich von 6.120 /6.070 Zählern wichtige Haltemarken unterschritten. Nun kommt es darauf an, die Supportzone bei 5.995/5.985 Punkten zu halten. Gelingt das nicht, wofür tendenziell vieles spricht, stellt die 200-Tage-Linie (5.945) eine wichtige Orientierungsmarke dar. Sollte diese demnächst unterschritten werden, wäre der Weg in Richtung von 5.800 Zählern frei.
Nachdem die schwächer als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten die US-Indizes zu Beginn auf Talfahrt schickten, konnten sich die führenden Indizes im weiteren Verlauf wieder erholen. Während die Nasdaq den Sprung in die Pluszone schaffte, verbuchte der Dow einen Abschlag von 0,56 %, der S&P 500 verlor 0,37 %. Daran konnten auch die besser als erwartet ausgefallen Zahlen, bzw. ein optimistischer Ausblick, von Dell und Hewlett Packard nichts ändern. Letztgenannte waren sogar größter Verlierer im Dow.
Auch in dieser Woche werden die Konjunkturdaten im Blickpunkt stehen. Die Konjunktursorgen der Marktteilnehmer werden wohl wieder neue Nahrung finden. Die Zahlen aus dem Immobiliensektor werden die schwache Entwicklung der letzten Woche untermauern und die erwartete deutliche Abwärtsrevision des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal das Thema Double-Dip wieder in den Vordergrund rücken lassen. Auch die charttechnische Situation gilt es zu beachten, nachdem der S&P am Freitag kurzzeitig unter das 50%-Retracement gerutscht ist. Die lange Lunte an der Tageskerze lässt aber Raum für eine temporäre Gegenreaktion.
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