EUR/USD: Erwartete Trading-Range: 1,2940 – 1,3095
Posted by Helaba Floor Research • Wednesday, July 28. 2010 • Category: Forex
Europäische Datenveröffentlichungen fielen zuletzt besser aus als erwartet. So auch gestern, als ein unerwarteter Anstieg der Geldmenge M3 vermeldet wurde. Auch die Kreditvergabe an den privaten Sektor legte zu, wenngleich die Befürchtungen einer Kreditklemme wohl noch nicht gänzlich aus der Welt sind. Heute richtet sich daher das Interesse auf die EZB-Bankenumfrage zu den Kreditvergabebedingungen. Eine spürbare Lockerung seitens der Banken dürfte den derzeitigen Optimismus – auch infolge des abgeschlossenen Stresstests – unterstützen.
In den USA hält dagegen die Diskussion über die Abschwächung der Wirtschaft an. Zum einen wird erwartet, dass die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter steigen und darauf hindeuten, dass der Investitionszyklus in Gang bleibt. Die Konsensschätzung dürfte aber kaum zu übertreffen sein, nachdem die Boeing-Bestellungen und auch die Auftragskomponenten des Indexes der Frühindikatoren nur ein leichtes Plus aufwiesen. Zum anderen steht der turnusmäßige Bericht zur wirtschaftlichen Lage in den 12 Notenbank-Distrikten (das sogenannte Beige Book) an. Wesentliche Neuerungen sind unseres Erachtens nicht zu erwarten. Zuletzt hatte sich im Sitzungsprotokoll der Fed und auch bei der Anhörung Fed-Chef Bernankes vor dem Kongress gezeigt, dass bei den Währungshütern kein überbordender Optimismus bezüglich des Wirtschaftswachstums und der Arbeitsmarktperspektiven besteht. Dies passt gut zu den aktuellen Datenveröffentlichungen in den USA, die von einer Wachstumsdelle in einem Niedriginflationsumfeld zeugen. Die heutigen Lageberichte werden unseres Erachtens davon gekennzeichnet sein, dass die Erholung der Wirtschaft fortschreitet aber an Dynamik einbüßt. Preisdruck dürfte nicht im Vordergrund stehen und die Arbeitsmarkteinschätzung sollte weiterhin von reichlichem Arbeitskräfteangebot geprägt sein. Die Marktteilnehmer werden damit ihre Konjunktursorgen tendenziell bestätigt sehen. Rückenwind für den US-Dollar im Sinne aufkommender Zinserhöhungserwartungen sehen wir per saldo nicht.
EUR-USD: Der Sprung über die Marke von 1,30 und über das Hoch vom 20. Juli bei 1,3028 gelang und der Euro befestigte sich bis auf 1,3046. Allerdings fiel der Euro im Verlauf wieder zurück. Die Indikatoren im Tageschart sind dennoch freundlich. MACD, RSI und Stochastic richten sich gen Norden. Letzterer liegt zwar im überkauften Bereich, dieses Signal wird aber weder vom RSI noch von den Bollinger Bändern bestätigt. Weitere Kursgewinne des Euros sind daher möglich. Allerdings fehlen heute starke fundamentale Impulse und aus technischer Sicht ist nun die Zone 1,3095-1,3115 die nächste wichtige Hürde. Hier finden sich das markante Hoch vom 10. Mai sowie ein Tief von Ende April. Trading-Range: 1,2940 – 1,3095.
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Haftungsausschluss
Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
In den USA hält dagegen die Diskussion über die Abschwächung der Wirtschaft an. Zum einen wird erwartet, dass die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter steigen und darauf hindeuten, dass der Investitionszyklus in Gang bleibt. Die Konsensschätzung dürfte aber kaum zu übertreffen sein, nachdem die Boeing-Bestellungen und auch die Auftragskomponenten des Indexes der Frühindikatoren nur ein leichtes Plus aufwiesen. Zum anderen steht der turnusmäßige Bericht zur wirtschaftlichen Lage in den 12 Notenbank-Distrikten (das sogenannte Beige Book) an. Wesentliche Neuerungen sind unseres Erachtens nicht zu erwarten. Zuletzt hatte sich im Sitzungsprotokoll der Fed und auch bei der Anhörung Fed-Chef Bernankes vor dem Kongress gezeigt, dass bei den Währungshütern kein überbordender Optimismus bezüglich des Wirtschaftswachstums und der Arbeitsmarktperspektiven besteht. Dies passt gut zu den aktuellen Datenveröffentlichungen in den USA, die von einer Wachstumsdelle in einem Niedriginflationsumfeld zeugen. Die heutigen Lageberichte werden unseres Erachtens davon gekennzeichnet sein, dass die Erholung der Wirtschaft fortschreitet aber an Dynamik einbüßt. Preisdruck dürfte nicht im Vordergrund stehen und die Arbeitsmarkteinschätzung sollte weiterhin von reichlichem Arbeitskräfteangebot geprägt sein. Die Marktteilnehmer werden damit ihre Konjunktursorgen tendenziell bestätigt sehen. Rückenwind für den US-Dollar im Sinne aufkommender Zinserhöhungserwartungen sehen wir per saldo nicht.
EUR-USD: Der Sprung über die Marke von 1,30 und über das Hoch vom 20. Juli bei 1,3028 gelang und der Euro befestigte sich bis auf 1,3046. Allerdings fiel der Euro im Verlauf wieder zurück. Die Indikatoren im Tageschart sind dennoch freundlich. MACD, RSI und Stochastic richten sich gen Norden. Letzterer liegt zwar im überkauften Bereich, dieses Signal wird aber weder vom RSI noch von den Bollinger Bändern bestätigt. Weitere Kursgewinne des Euros sind daher möglich. Allerdings fehlen heute starke fundamentale Impulse und aus technischer Sicht ist nun die Zone 1,3095-1,3115 die nächste wichtige Hürde. Hier finden sich das markante Hoch vom 10. Mai sowie ein Tief von Ende April. Trading-Range: 1,2940 – 1,3095.
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