EUR/USD: Erwartete Trading-Range: 1,2680 - 1,2870
Posted by Helaba Floor Research • Thursday, July 22. 2010 • Category: Forex
Der Datenkalender ist heute gut gefüllt. In der Eurozone richtet sich das Interesse auf die Stimmungsindikatoren. Den Reigen eröffnet das französische Geschäftsklima (INSEE) des laufenden Monats. Die Vorgabe vonseiten der Geschäftsumfrage der Bank von Frankreich ist negativ und so scheint die Erwartung eines leichten Rückgangs realistisch. Die anschließenden Vorabschätzungen zu den Einkaufsmanagerindizes im Juli werden das Szenario einer geringeren wirtschaftlichen Dynamik untermauern. Leichte Rückgänge im Rahmen der Konsensschätzung sind wahrscheinlich. Dennoch sollte beachtet werden, dass die Einkaufsmanagerindizes auch dann noch in der Expansionszone liegen.
In den USA stehen die Verkaufszahlen bestehender Eigenheime im Monat Juni auf der Agenda. Bis einschließlich April wurden die Verkaufszahlen durch Steuervergünstigungen in die Höhe getrieben. Bereits die Mai-Zahlen zeigten, dass mit dem Auslaufen dieser fiskalischen Impulse ein Abbröckeln der Verkaufsaktivitäten einherging. In den heutigen Daten dürfte sich dies fortsetzen. Erste Daten aus Kalifornien zeigen, dass im besten Falle ein kleines Minus der Verkaufszahlen zu erwarten wäre. Der massive Einbruch der schwebenden Hausverkäufe allerdings mahnt zur Vorsicht und so sollte ein deutliches Minus der Verkaufszahlen nicht überraschen.
Des Weiteren steht der Index der Frühindikatoren auf der Agenda. Zwar liefert das Plus bei den Baugenehmigungen im Juni einen positiven Beitrag, an einem leichten Minus des aus zehn Einzelindikatoren zusammengesetzten Indexes dürfte dies aber kaum etwas ändern. Es wäre das erste Minus im Monatsvergleich seit März 2009. Erneut wird die Erwartung einer verlangsamten Konjunktur in den USA bestärkt.
EUR-USD: Der Euro zeigt sich zum US-Dollar geschwächt - und dies trotz der kritischen Äußerungen von US-Notenbankchef Bernanke zum Konjunkturausblick der USA. Die technischen Indikatoren setzen die jüngst begonnene Drehbewegung fort. Ein baldiger Anstieg über die von uns als wichtig eingeschätzte Hürde bei 1,30 ist daher nicht wahrscheinlich. Auf fundamentaler Seite sehen wir kein größeres Überraschungspotenzial. Insbesondere die Marktschätzungen bezüglich der US-Daten erscheinen hinreichend pessimistisch. Unterstützungen finden sich in der Zone 1,2710/30 und bei 1,2680. Widerstände lokalisieren wir bei 1,2870/75 und um 1,2920. Trading-Range: 1,2680 - 1,2870.
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Die Handelsexperten und das FloorResearch der Helaba verfolgen direkt das Geschehen an den Märkten. Täglich aktuell stellen Sie Ihnen ihr Wissen zur Verfügung. Informieren Sie sich über die aktuellen Tendenzen! Den vollständigen Marktbericht erhalten Sie als PDF-Datei auf www.helaba.de/de/MaerkteUndAnalysen/Marktkommentare.
Haftungsausschluss
Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
In den USA stehen die Verkaufszahlen bestehender Eigenheime im Monat Juni auf der Agenda. Bis einschließlich April wurden die Verkaufszahlen durch Steuervergünstigungen in die Höhe getrieben. Bereits die Mai-Zahlen zeigten, dass mit dem Auslaufen dieser fiskalischen Impulse ein Abbröckeln der Verkaufsaktivitäten einherging. In den heutigen Daten dürfte sich dies fortsetzen. Erste Daten aus Kalifornien zeigen, dass im besten Falle ein kleines Minus der Verkaufszahlen zu erwarten wäre. Der massive Einbruch der schwebenden Hausverkäufe allerdings mahnt zur Vorsicht und so sollte ein deutliches Minus der Verkaufszahlen nicht überraschen.
Des Weiteren steht der Index der Frühindikatoren auf der Agenda. Zwar liefert das Plus bei den Baugenehmigungen im Juni einen positiven Beitrag, an einem leichten Minus des aus zehn Einzelindikatoren zusammengesetzten Indexes dürfte dies aber kaum etwas ändern. Es wäre das erste Minus im Monatsvergleich seit März 2009. Erneut wird die Erwartung einer verlangsamten Konjunktur in den USA bestärkt.
EUR-USD: Der Euro zeigt sich zum US-Dollar geschwächt - und dies trotz der kritischen Äußerungen von US-Notenbankchef Bernanke zum Konjunkturausblick der USA. Die technischen Indikatoren setzen die jüngst begonnene Drehbewegung fort. Ein baldiger Anstieg über die von uns als wichtig eingeschätzte Hürde bei 1,30 ist daher nicht wahrscheinlich. Auf fundamentaler Seite sehen wir kein größeres Überraschungspotenzial. Insbesondere die Marktschätzungen bezüglich der US-Daten erscheinen hinreichend pessimistisch. Unterstützungen finden sich in der Zone 1,2710/30 und bei 1,2680. Widerstände lokalisieren wir bei 1,2870/75 und um 1,2920. Trading-Range: 1,2680 - 1,2870.
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