eltee.de - trade the future I lt-forex.de - all about forex

DailyResearch /

Das Research-Magazin für Trader

Aussie, Loonie und Kiwi: Die „kleinen Dollars“ bleiben gefragt

Posted by Dr. Detlef Rettinger • Saturday, July 3. 2010 • Category: Forex
Der Australische („Aussie“), der Kanadische („Loonie“) und der Neuseeländische Dollar („Kiwi“) befinden sich seit der Erholung der Weltwirtschaft aus der Rezession in einem Höhenflug. Alle drei Länder sind reich an natürlichen Ressourcen und profitieren von der wieder gestiegenen Nachfrage nach Rohstoffen. Doch die Hoffnung auf eine Fortsetzung der hohen Konjunkturdynamik erhielt in letzter Zeit einige kräftige Dämpfer. Für die drei „kleinen Dollars“ bedeutet dies Verkaufsdruck. Gegenüber dem US-Dollar konnten Aussie, Loonie und Kiwi bereits seit Herbst 2009 nicht mehr zulegen. Seitdem gibt es eine volatile Seitwärtsbewegung in den Wechselkursen AUD/USD, USD/CAD und NZD/USD. Gegenüber dem Euro stiegen allerdings der Australische und der Kanadische Dollar vor einigen Wochen auf den höchsten Stand seit Einführung des Euros und der Neuseeländische Dollar erreichte das höchste Niveau seit 2007. Das ist vor allem auf die Schwäche der europäischen Einheitswährung zurückzuführen.

Wende bei Aussie, Loonie und Kiwi?

Durch die zunehmenden Zweifel an einem anhaltend hohen Wachstumstempo der Weltwirtschaft kamen die drei kleinen Dollars aber in den letzten Tagen unter Verkaufsdruck, denn alle drei Währungen sind derzeit hoch bewertet und das lädt zu Gewinnmitnahmen ein. Bei den Wechselkursen EUR/AUD, EUR/CAD und EUR/NZD deutet sich auch charttechnisch eine Bodenbildung an, was einen weiteren Kursanstieg zur Folge haben könnte. Langfristig bleiben die drei Währungen aber gefragt, denn die anhaltend hohen Kapitalzuflüsse aus dem Rohstoffverkauf sorgen für stabile Finanzsysteme und solide Staatshaushalte, ganz im Gegensatz zur Situation in den meisten anderen Industrieländern. Darüber hinaus ist das Zinsniveau in den drei Ländern höher als in den USA, Japan oder der Eurozone und dieser Zinsvorsprung dürfte sogar noch wachsen.

Fazit

Nach dem Ende der Aufwärtskorrektur von EUR/AUD, EUR/CAD und EUR/NZD, die aber noch anhalten dürfte, können langfristig orientierte Anleger in die drei Währungen einsteigen.

Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht
Ihre Devisen-Trader Redaktion
http://www.devisen-trader.de

Der Devisen-Trader ist Deutschlands großer Devisen-Börsenbrief und liefert konkrete Empfehlungen für Optionsscheine, Hebelzertifikate und Forex-Trades.
Jetzt TESTEN: http://www.devisen-trader.de/abo.html

0 Trackbacks

  1. No Trackbacks

0 Comments

Display comments as (Linear | Threaded)
  1. No comments

Add Comment


Enclosing asterisks marks text as bold (*word*), underscore are made via _word_.

To prevent automated Bots from commentspamming, please enter the string you see in the image below in the appropriate input box. Your comment will only be submitted if the strings match. Please ensure that your browser supports and accepts cookies, or your comment cannot be verified correctly.
CAPTCHA