EUR/USD: Heutige Trading-Range: 1,3600 – 1,3750
Posted by Helaba Floor Research • Thursday, March 18. 2010 • Category: Forex
Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richtet sich heute auf die US-Verbraucherpreise. Wie bereits die im Monatsvergleich gesunkenen Import- und Erzeugerpreise gezeigt haben, werden die Inflationszahlen im Februar vom zwischenzeitlich gesunkenen Ölpreis dominiert. Dieser dürfte auch auf der Verbraucherebene einen Anstieg des Gesamtindexes verhindern. Sogar ein leichtes Minus im Monatsvergleich kann nicht ausgeschlossen werden. Entsprechend ist auch mit einer im Vergleich zum Januar geringeren Jahresteuerungsrate zu rechnen. Auch hier ist ein Unterschreiten der Konsensschätzung ins Kalkül zu ziehen. Neben dem Gesamtindex ist aber in den USA auch die Kerninflation von Interesse. Hier zeichnet sich ein weiterhin moderates preisliches Umfeld ab. Mit einem leichten Anstieg ist zu rechnen. Kernerzeuger- und –importpreise legten im Monatsvergleich zu. Die Jahresrate wird aber wohl wegen eines Basiseffektes etwas geringer ausfallen als im Januar. Per saldo werden die Zahlen unseres Erachtens nicht für vermehrte Inflationserwartungen sorgen.
Ein weiteres wichtiges Ereignis ist die Veröffentlichung des Philly-Fed-Indexes. Die zweite Stimmungsumfrage in der Industrie sollte einen robusten Märzwert aufweisen. Das Pendant der Region New York zeigte sich im Monatsvergleich leicht schwächer, aber noch immer auf sehr hohem Niveau. Auch die Teilbefragungen zu Aufträgen, Auslieferungen und Beschäftigung unterstützten das robuste Bild. Insofern sollten ähnliche Entwicklungen bei der Philly-Fed-Umfrage positive Indikationen für den kommenden ISM-Index liefern, auch wenn das Ergebnis unterhalb der Konsensschätzung eines leichten Anstiegs liegen sollte. Der Index der Frühindikatoren des Conference Boards im Monat Februar wird vermutlich bestenfalls stagnieren. Dennoch ist dies noch nicht als Trendwende zu interpretieren, waren doch einige Komponenten im Februar wetterbedingten Belastungen ausgesetzt.
EUR-USD: Der Euro erreichte mit 1,3818 das höchste Niveau seit Anfang Februar, gab die Gewinne aber wieder ab. Per saldo konnte sich die Gemeinschaftswährung nicht einmal über dem Abwärtstrend (im Tageschart heute bei 1,3690 zu lokalisieren) halten. MACD und Stochastic mit Standardeinstellungen sind zwar noch im Kauf, das technische Umfeld trübt sich aber zusehends ein. So liefert ein dynamischer MACD bereits ein Verkaufsignal. Zudem dürften die US-Daten dem Euro heute keinen Rückenwind geben, sogar eher belastend wirken, wenn sie enttäuschen. Widerstände zeigen sich um 1,3750, in der Zone 1,3780/3800 und bei 1,3818. Unterstützungen sehen wir bei 1,3640/60 und 1,3620 sowie bei 1,3540. Heutige Trading-Range: 1,3600 – 1,3750.
Ihr Helaba FloorResearch
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Die Handelsexperten und das FloorResearch der Helaba verfolgen direkt das Geschehen an den Märkten. Täglich aktuell stellen Sie Ihnen ihr Wissen zur Verfügung. Informieren Sie sich über die aktuellen Tendenzen! Den vollständigen Marktbericht erhalten Sie als PDF-Datei auf www.helaba.de.
Haftungsausschluss
Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
Helaba übernimmt keinerlei Beratungstätigkeit in Bezug auf steuerliche, bilanzielle und/oder rechtliche Fragestellung
Ein weiteres wichtiges Ereignis ist die Veröffentlichung des Philly-Fed-Indexes. Die zweite Stimmungsumfrage in der Industrie sollte einen robusten Märzwert aufweisen. Das Pendant der Region New York zeigte sich im Monatsvergleich leicht schwächer, aber noch immer auf sehr hohem Niveau. Auch die Teilbefragungen zu Aufträgen, Auslieferungen und Beschäftigung unterstützten das robuste Bild. Insofern sollten ähnliche Entwicklungen bei der Philly-Fed-Umfrage positive Indikationen für den kommenden ISM-Index liefern, auch wenn das Ergebnis unterhalb der Konsensschätzung eines leichten Anstiegs liegen sollte. Der Index der Frühindikatoren des Conference Boards im Monat Februar wird vermutlich bestenfalls stagnieren. Dennoch ist dies noch nicht als Trendwende zu interpretieren, waren doch einige Komponenten im Februar wetterbedingten Belastungen ausgesetzt.
EUR-USD: Der Euro erreichte mit 1,3818 das höchste Niveau seit Anfang Februar, gab die Gewinne aber wieder ab. Per saldo konnte sich die Gemeinschaftswährung nicht einmal über dem Abwärtstrend (im Tageschart heute bei 1,3690 zu lokalisieren) halten. MACD und Stochastic mit Standardeinstellungen sind zwar noch im Kauf, das technische Umfeld trübt sich aber zusehends ein. So liefert ein dynamischer MACD bereits ein Verkaufsignal. Zudem dürften die US-Daten dem Euro heute keinen Rückenwind geben, sogar eher belastend wirken, wenn sie enttäuschen. Widerstände zeigen sich um 1,3750, in der Zone 1,3780/3800 und bei 1,3818. Unterstützungen sehen wir bei 1,3640/60 und 1,3620 sowie bei 1,3540. Heutige Trading-Range: 1,3600 – 1,3750.
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