EUR/USD: Erwartete Trading-Range: 1,3593 – 1,3736
Posted by Helaba Floor Research • Monday, March 8. 2010 • Category: Forex
Der Datenkalender in der zweiten Woche des Monats ist meist dünn bestückt. Dies zeigt sich auch heute. Wenig marktbewegenden Einfluss rechnen wir der Industrieumfrage der Bank von Frankreich und dem Sentix-Investorenvertrauen zu. Diese sind aus analytischer Sicht zwar von Interesse für die Einschätzungen der nächsten INSEE- und ZEW-Indizes, werden von der Mehrheit der Marktteilnehmer aber nicht wahrgenommen. Während die Industrie in Frankreich weiterhin eine robuste Stimmung präsentieren sollte, sehen wir beim Sentix-Index kein nennenswertes Erholungspotenzial. Die bis in die letzte Woche hinein spürbare Verunsicherung an den Finanzmärkten – auch in Bezug auf die griechischen Finanzprobleme – dürften eine freundlichere Einschätzung verhindern.
Aus der Realwirtschaft werden heute Daten zur deutschen Industrieproduktion Aufmerksamkeit erlangen. Der sehr starke Rebound der Industrieaufträge im Januar (+4,3 % gg. VM) deutet ein deutlich positives Überraschungspotenzial gegenüber der Konsensschätzung an.
Im weiteren Wochenverlauf richtet sich die Aufmerksamkeit dann auf den US-Konsum. Mit Einzelhandelsumsätzen und Michigan Sentiment stehen wichtige und potenziell marktbewegende Daten zur Veröffentlichung an. Bei beiden sind wir aber zunächst noch vorsichtig gestimmt. Die letzten Stimmungsbarometer (ABC und RBC Cash) fielen gemischt aus, der deutlichen Erholung des RBC-Umfragewerts steht der nahe des Tiefs dümpelnde ABC-Wert entgegen. Möglicherweise gibt der am Dienstag anstehende TIPP-Index hier einen entscheidenden Hinweis. Bezüglich der Einzelhandelsumsätze bleibt festzustellen, dass neben sinkenden Benzinpreisen, die die Umsätze an den Tankstellen reduziert haben dürften, auch geringere Pkw-Verkäufe das Ergebnis belasten dürften. Zudem sorgten die Schneestürme im Februar wahrscheinlich für Umsatzausfälle. Insofern positionieren wir uns unterhalb der Konsensschätzung eines leichten Anstiegs.
EUR-USD: Dem Euro gelang zum Wochenschluss wieder der Sprung über die Marke 1,3600. Der US-Arbeitsmarktbericht, der besser ausfiel als erwartet, führte beim Euro nur zu kurzfristigen Verlusten. Berichte über mögliche Unterstützungen für Griechenland übten den größeren Markteinfluss aus und wirkten europositiv. Eurounterstützende Faktoren lassen sich auch bei der technischen Analyse finden. Die quantitativen Indikatoren wie MACD und Stochastic sind noch immer als konstruktiv zu werten, auch wenn nachhaltige Wendesignale noch nicht bestehen. Erst ein Überschreiten der jüngsten Hochs bei 1,3736 und des Widerstandes bei 1,3747 eröffnet Potenzial für einen Test des im Dezember etablierten Abwärtstrends im Bereich 1,3850. Trading-Range: 1,3593 – 1,3736.
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Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
Helaba übernimmt keinerlei Beratungstätigkeit in Bezug auf steuerliche, bilanzielle und/oder rechtliche Fragestellung
Aus der Realwirtschaft werden heute Daten zur deutschen Industrieproduktion Aufmerksamkeit erlangen. Der sehr starke Rebound der Industrieaufträge im Januar (+4,3 % gg. VM) deutet ein deutlich positives Überraschungspotenzial gegenüber der Konsensschätzung an.
Im weiteren Wochenverlauf richtet sich die Aufmerksamkeit dann auf den US-Konsum. Mit Einzelhandelsumsätzen und Michigan Sentiment stehen wichtige und potenziell marktbewegende Daten zur Veröffentlichung an. Bei beiden sind wir aber zunächst noch vorsichtig gestimmt. Die letzten Stimmungsbarometer (ABC und RBC Cash) fielen gemischt aus, der deutlichen Erholung des RBC-Umfragewerts steht der nahe des Tiefs dümpelnde ABC-Wert entgegen. Möglicherweise gibt der am Dienstag anstehende TIPP-Index hier einen entscheidenden Hinweis. Bezüglich der Einzelhandelsumsätze bleibt festzustellen, dass neben sinkenden Benzinpreisen, die die Umsätze an den Tankstellen reduziert haben dürften, auch geringere Pkw-Verkäufe das Ergebnis belasten dürften. Zudem sorgten die Schneestürme im Februar wahrscheinlich für Umsatzausfälle. Insofern positionieren wir uns unterhalb der Konsensschätzung eines leichten Anstiegs.
EUR-USD: Dem Euro gelang zum Wochenschluss wieder der Sprung über die Marke 1,3600. Der US-Arbeitsmarktbericht, der besser ausfiel als erwartet, führte beim Euro nur zu kurzfristigen Verlusten. Berichte über mögliche Unterstützungen für Griechenland übten den größeren Markteinfluss aus und wirkten europositiv. Eurounterstützende Faktoren lassen sich auch bei der technischen Analyse finden. Die quantitativen Indikatoren wie MACD und Stochastic sind noch immer als konstruktiv zu werten, auch wenn nachhaltige Wendesignale noch nicht bestehen. Erst ein Überschreiten der jüngsten Hochs bei 1,3736 und des Widerstandes bei 1,3747 eröffnet Potenzial für einen Test des im Dezember etablierten Abwärtstrends im Bereich 1,3850. Trading-Range: 1,3593 – 1,3736.
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