Zertifikate-Trends: Investoren glauben an den DAX
Posted by Börse Frankfurt • Tuesday, February 9. 2010 • Category: Indizes
Marktbericht vom Handel mit Zertifikaten und Optionsscheinen
9. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der DAX® ist derzeit der meist gehandelte Basiswert – sowohl bei Anlage als auch Hebelzertifikaten. Es fehlt jedoch der klare Trend. In den vergangenen Tagen hat sich der Markt zwischen 5.430 und 5.720 DAX-Punkten bewegt. Die Ausblicke auf einen Ausbruch nach oben scheinen aber eher verhalten.
Wir sind auf einer recht tiefen Position in die Woche gestartet, das hat Einige ausgestoppt“, beschreibt Sven Titze von der ICF den Markt. Noch am selben Tag seien aber wieder Anleger eingestiegen. Der Händler sieht ein indifferentes Bild. „Der Index schwankt auf Tagesbasis zwar um bis zu 100 Punkte, bewegt sich aber sonst nicht vom Fleck.“ Da seien vor allem spekulative Trader aktiv, die diesen Bewegungen für kurzfristige Gewinne ausnutzen wollten. „Es boomt das Turbo-Geschäft vor allem mit Indexprodukten, aber auch auf Einzelwerte.“
Nichtsdestotrotz glauben die am Markt aktiven Anleger mittel- bis langfristig an einen Anstieg. Gregoire Toublanc vom Emittenten BNP Paribas sieht, dass sie im Vergleich zu den vergangenen Wochen wieder zunehmend auf Index-Tracker setzen, deren Umsatz um 7 Prozent zugenommen hat, während der Umsatz bei Bonus- und Discount-Zertifikaten stabil geblieben ist.
Ähnliches beobachtet auch Atakan Sahin von der Baader Bank: „Die Grundstimmung ist positiv. Investoren denken, dass der DAX mittelfristig steigen könnte.“ So werden einfache Index-Zertifikate (WKNs 709335) überwiegend gekauft. Allerdings gibt es auch die Gruppe der Bären, die sich mit reversen Index-Zertifikaten eindecken (WKN LBB11G). Allerdings seien die Umsätze vergleichsweise niedrig. Die großen Gesellschaften würden sich derzeit noch zurück halten, meint Sahin.
MDAX ohne Fantasie
Im MDAX® dagegen zeichnet sich ein anderes Bild ab. Hier gehen Anleger davon aus, dass mit Rückschlägen zu rechnen ist. Sahin sieht vor allem Käufe in Short-Produkten auf den Index der mittelgroßen Unternehmen, wie bei einem bearishen Knock-out-Schein der Deutschen Bank (WKN DB30NE). „Den höchsten Punkt im MDAX haben wir wohl gesehen.“
Schnee- und Eis-Profiteur
Dem anhaltenden Winterwetter können einige Investoren durchaus etwas abgewinnen, wenn sie morgens zur Arbeit schlittern. Von Schnee und Kälte versprechen sich Gewinne für das DAX-Unternehmen Kali+Salz. Sie rüsten sich mit Anlageprodukten (WKNs TB81VN und DB5RAN) für die wärmeren Zeiten.
Verliert Gold seinen Glanz?
Zurückgegangen sei dagegen die Nachfrage nach Gold als Basiswert bei spekulativen Produkten und Anlagezertifikaten, erzählt ein Händler.
© 9. Februar 2010/Dorothee Liebing
9. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der DAX® ist derzeit der meist gehandelte Basiswert – sowohl bei Anlage als auch Hebelzertifikaten. Es fehlt jedoch der klare Trend. In den vergangenen Tagen hat sich der Markt zwischen 5.430 und 5.720 DAX-Punkten bewegt. Die Ausblicke auf einen Ausbruch nach oben scheinen aber eher verhalten.
Wir sind auf einer recht tiefen Position in die Woche gestartet, das hat Einige ausgestoppt“, beschreibt Sven Titze von der ICF den Markt. Noch am selben Tag seien aber wieder Anleger eingestiegen. Der Händler sieht ein indifferentes Bild. „Der Index schwankt auf Tagesbasis zwar um bis zu 100 Punkte, bewegt sich aber sonst nicht vom Fleck.“ Da seien vor allem spekulative Trader aktiv, die diesen Bewegungen für kurzfristige Gewinne ausnutzen wollten. „Es boomt das Turbo-Geschäft vor allem mit Indexprodukten, aber auch auf Einzelwerte.“
Nichtsdestotrotz glauben die am Markt aktiven Anleger mittel- bis langfristig an einen Anstieg. Gregoire Toublanc vom Emittenten BNP Paribas sieht, dass sie im Vergleich zu den vergangenen Wochen wieder zunehmend auf Index-Tracker setzen, deren Umsatz um 7 Prozent zugenommen hat, während der Umsatz bei Bonus- und Discount-Zertifikaten stabil geblieben ist.
Ähnliches beobachtet auch Atakan Sahin von der Baader Bank: „Die Grundstimmung ist positiv. Investoren denken, dass der DAX mittelfristig steigen könnte.“ So werden einfache Index-Zertifikate (WKNs 709335) überwiegend gekauft. Allerdings gibt es auch die Gruppe der Bären, die sich mit reversen Index-Zertifikaten eindecken (WKN LBB11G). Allerdings seien die Umsätze vergleichsweise niedrig. Die großen Gesellschaften würden sich derzeit noch zurück halten, meint Sahin.
MDAX ohne Fantasie
Im MDAX® dagegen zeichnet sich ein anderes Bild ab. Hier gehen Anleger davon aus, dass mit Rückschlägen zu rechnen ist. Sahin sieht vor allem Käufe in Short-Produkten auf den Index der mittelgroßen Unternehmen, wie bei einem bearishen Knock-out-Schein der Deutschen Bank (WKN DB30NE). „Den höchsten Punkt im MDAX haben wir wohl gesehen.“
Schnee- und Eis-Profiteur
Dem anhaltenden Winterwetter können einige Investoren durchaus etwas abgewinnen, wenn sie morgens zur Arbeit schlittern. Von Schnee und Kälte versprechen sich Gewinne für das DAX-Unternehmen Kali+Salz. Sie rüsten sich mit Anlageprodukten (WKNs TB81VN und DB5RAN) für die wärmeren Zeiten.
Verliert Gold seinen Glanz?
Zurückgegangen sei dagegen die Nachfrage nach Gold als Basiswert bei spekulativen Produkten und Anlagezertifikaten, erzählt ein Händler.
© 9. Februar 2010/Dorothee Liebing

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