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US-amerikanischer BIP-Anstieg treibt die Aktienmärkte nach oben

Posted by Slavisa Dosenovic • Friday, October 30. 2009 • Category: Forex
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio Sehr geehrte Händlerinnen und Händler, zunächst zu den gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird:

für die Zahl der Arbeitslosen wurde in der Bundesrepublik im aktuellen Monat ein saisonbereinigter Rückgang um 118.000 auf 3,23 Mio. verbucht, was eine Abnahme in Höhe von 232.000 im Vergleich zum Vorjahr darstellt.
Die Arbeitslosenquote hat somit auf 7,7 Prozent nachgegeben, im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug sich noch 7,2 Prozent.

Die Offenlegung der Zahlen zur europäischen Geschäfts- und Verbraucherstimmung für Oktober 2009 ergab, dass der Gesamtindex für die Euro-Zone im Monat Oktober bei 86,2 nach zuvor in die Bücher aufgenommenen 82,8 steht. Bezüglich des Industrievertrauens wurden im Berichtsmonat -21 nach zuvor -24 angegeben. Das Verbrauchervertrauen wurde bei -18 nach -19 im Monat zuvor gemessen.
Der Gesamtindex für die EU liegt im Berichtsmonat bei 86,0 (nach 82,6). Das Industrievertrauen notiert bei -20 nach -24. Das Verbrauchervertrauen konnte sich auf -15 nach -17 im Vormonat verbessern.

Bei dem Geschäftsklimaindex für die Eurozone sind im Oktober -1,78 verbucht worden. Zur Ihrer Orientierung: im Monat zuvor notierte der Geschäftsklimaindex bei -2,07.

Erfreuliche Nachrichten bezüglich des US-amerikanischen Bruttoinlandsprodukts: dieser konnte sich nach erster Schätzung im Q3/2009 um 3,5 Prozent verbessern. Im Vorfeld war ein Anstieg im Bereich von 2,5 bis 3,2 Prozent erwartet worden, nachdem im Vorquartal das Wachstum bei -0,7 Prozent notiert hatte.
Die persönlichen Konsumausgaben kletterten laut erster öffentlicher Schätzung um 3,4 Prozent nach 0,9 Prozent im Vorquartal.
Der Chain Deflator verbesserte sich um 0,8 Prozent. Im Vorfeld hatten die Marktteilnehmer mit einem Anstieg im Bereich von 1,3 Prozent nach zuvor noch 0,0 Prozent gerechnet.

Bei der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wurde in den Vereinigten Staaten ein Rückgang auf 530.000 gemessen. Im Vorfeld waren 520.000 bis 525.000 Anträge nach zuvor 531.000 erwartet worden.

Ein Klettern wurde für die US-amerikanischen Erdgasvorräte in der letzten Woche in die Bücher aufgenommen, hier lag ein Plus von 25 Bcf auf 3.759 Bcf vor. Bereits in der Woche zuvor waren die Bestände um 18 Bcf gestiegen, im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatten diese noch bei 3.386 Bcf notiert.

Der Leitzins wurde von Seiten der Japanischen Notenbank unverändert bei 0,1 Prozent belassen.


Die deutschen Aktienmärkte sind fester aus dem gestrigen Handel gegangen. Der Leitindex Dax konnte um 1,66 Prozent auf 5.587,45 Punkte aufwerten. Der MDax der mittelgroßen Werte schloss mit einem Aufschlag in Höhe von 2,82 Prozent auf 6.892,27 Zählern. Der TecDax stieg um 2,18 Prozent auf 732,31 Stellen.
Die Wertpapiere von MAN konnten um 5,36 Prozent auf 57,56 Euro zulegen.
Deutsche Bank verbesserten sich um erfreuliche 5,60 Prozent auf 51,64 Euro.
Die EUREX/Renten-Futures haben nachgegeben. Der Dezember-Bund-Kontrakt verlor 59 Ticks auf 121,14 Prozent. Dabei wurden in einer Tageshandelsspanne zwischen 120,98 Prozent und 121,82 Prozent rund 912.089 Kontrakte umgesetzt. Der Bobl sank um 40 Ticks auf 115,20 Prozent.

Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben sich gestern fest gezeigt. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average zog um 2,05 Prozent auf 9.962,58 Punkte an. Für den marktbreiten S&P-500 stand zum Handelsende ein Zugewinn in Höhe von 2,25 Prozent auf 1.066,11 Zählern auf den Anzeigetafeln. An der Nasdaq stieg der Composite-Index um 1,84 Prozent auf 2.097,55 Stellen. Der Nasdaq 100 konnte um 1,74 Prozent auf 1.711,27 Zähler aufwerten.
Die Aktien von Motorola haussierten mit plus 9,80 Prozent auf 8,74 US-Dollar.
Die Anteilsscheine von Procter & Gamble verteuerten sich um 4,04 Prozent auf 59,54 US-Dollar.
Die US-amerikanischen Anleihen haben an Boden verloren. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,625 Prozent verloren 20/32 auf 101-3/32, ihre Rendite wurde mit 3,49 Prozent angegeben. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond sackte um 1-9/32 auf 102-24/32 nach unten, er rentierte mit 4,33 Prozent.

Die japanischen Aktienmärkte haben ebenfalls fester geschlossen. Der Leitindex Nikkei-225 kletterte um 1,45 Prozent auf 10.034,74 Punkte. Der marktbreite TOPIX legte um 1,41 Prozent auf 894,67 Stellen zu.


Es folgen nun die Devisenhandelsstrategien, die mit grosser Sorgfalt für Sie erstellt werden. Das Forexone-Team wünscht Ihnen einen angenehmen Handelstag und ein erholsames Wochenende.


EUR/USD

Aktueller Kurs: 1,4825
Tageshandelsspanne: 1,4656-1,4866
Marktrichtung: Short
Ziel: 1,4689


- Es ist zu schauen, ob auf der Oberseite der 1,4739-1,4746-Bereich angelaufen wird und etwas Halt aufweist. Bei diesem Szenario dürfte auf der Oberseite die 1,4772-Marke nicht ernsthaft gefährdet werden. Das Ziel wird mit 1,4656 beziffert.
- Das konnte man mit diesem Einstieg sehr gut mit einem Gewinn handeln.

Sollte heute auf der Unterseite die 1,4756-Marke nachgeben, so kann man mit einer Verkäuferposition in die Richtung der 1,4689-Linie arbeiten. Auf der Oberseite ist ein enges Stop zu setzen, zumal auf die Notierungen in der Nähe der 1,4718-Linie gut zu achten.


USD/CHF

Aktueller Kurs: 1,0192
Tageshandelsspanne: 1,0151-1,0256
Marktrichtung: Short
Ziel: 1,0211


Der 1,0251-1,0256-Bereich wäre heute bei Anzeichen von Verkäufen eines Blicks würdig.

Die Positionsgrösse ist im mittleren Bereich zu gestalten, im Falle eines Tagesgeschäftes auf der Oberseite ein eher knappes Stop zu setzen.

Das Ziel bei diesem Szenario wird mit 1,0211 angegeben.


EUR/JPY

Aktueller Kurs: 135,00
Tageshandelsspanne: 134,58-136,32
Marktrichtung: Flat
Ziel: k. A.


-In diesem Devisenpaar wird heute mit grösseren Positionen das Stehen an der Seitenlinie dem Handel vorgezogen. Eine kleine Position würde mit dem Anlaufen und Halten des 133,91-133,96-Bereiches eingegangen werden können. Das Ziel liegt bei 133,36.
- 133,92 waren es auf der Oberseite, das Ziel hätte hier richtig 133,36 lauten müssen, es war ja die Shortrichtung angegeben. Wie auch immer, 40 Pips Gewinnspanne waren hier drin, allein durch das Nachziehen des Stops war man hier gut bedient und konnte sich seinen Teil des Kuchens sichern.

Die Spanne wird mit 134,58-136,32 angegeben. Schwer zu sagen, wie es hier weitergeht. Die Refinanzierungsmärkte der japanischen Banken erholen sich, Ende Dezember sollen die Unternehmensanleihenkäufe und die Rückkäufe bezüglich der Commercial Paper anlaufen, was aber laut der offiziellen Aussagen keine Exitstrategie aus der gegenwärtigen Geldpolitik darstellt.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stellt das Abwarten und Teetrinken die beste Möglichkeit in diesem Devisenpaar dar.


GBP/USD

Aktueller Kurs: 1,6558
Tageshandelsspanne: 1,6516-1,6636
Marktrichtung: Long
Ziel: 1,6616


- Sollte heute der 1,6531-1,6536-Bereich aufgesucht werden und dort Anzeichen von Verkäufen vorliegen, so kann man eine Position gegen die 1,6516-Marke handeln. Hierbei ist auf der Oberseite ein enges Stop zu setzen.
- Wenig Anzeichen für Verkäufe im oben genannten Bereich, im Gegenteil. Hier konnte man seelenruhig an der Seitenlinie die weitere Entwicklung abwarten, ohne Geld im Markt zu riskieren.

Sollte heute die 1,6596-Marke zügig brechen, so kann man eine kleinere Position in die Richtung der 1,6616-Linie handeln. Die Gewinnmitnahmen sollten schnell getätigt werden, aber wir werden wie immer sehen.


EUR/GBP

Aktueller Kurs: 0,8950
Tageshandelsspanne: 0,8913-0,8968
Marktrichtung: Flat
Ziel: k. A.


- Der 0,9018-0,9021-Bereich würde sich bei etwas Halt für Leerverkäufe eignen. Das Ziel für dieses Tagesgeschäft wird mit 0,8981 beziffert, die 0,8996-Marke ist jedoch wichtig und bedarf einer strengen Beobachtung.
- Das Anlaufen des Einstiegsbereiches ist leider ausgeblieben, hier musste man sich gestern in Geduld üben.

Momentan liegt kein Grund vor zu handeln, außer man will wie ein Hasardeur agieren. Man kann zusammenfassend sagen: für die letzte Handelswoche, die sich schwierig gestaltet hat, hat man sich hier mehr als gut geschlagen. Die Gewinne werden nicht gefährdet, hier wird Energie für das Kommende getankt.


Wichtiger Hinweis

Dieser Marktkommentar stellt keine Aufforderung zur Teilnahme an Devisengeschäften dar. Die hier dargestellten Marktanalysen werden von der forexone (www.forexone.ch) erstellt. Diese Analysen stellen keine Handlungsempfehlungen von TRADE MONSTER dar. Für die Richtigkeit der Daten und Analysen kann TRADE MONSTER keine Gewährleistung übernehmen. Sie soll Ihnen lediglich Informationen und Hilfen geben, kann und will aber eine gründliche Ausbildung bzw. Einweisung in den Handel mit Devisenkontrakten nicht ersetzen. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die aus Nutzung der hier dargestellten Inhalte und Informationen entstehen.
Anlageformen wie der Forex-Handel bieten Gewinnchancen unter Inkaufnahme großer Risiken. Hierbei handelt es sich um hochspekulative Anlagengeschäfte, bei denen Sie als Anleger Ihren gesamten Einsatz verlieren können. Bitte beachten Sie auch unseren Disclaimer.

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