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Diese Aktien trotzen dem Crash! – Teil 3

Posted by Armin Brack • Tuesday, February 19. 2008 • Category: Aktien
++ Türme in der Schlacht Teil 2 - Internationale Aktien auf Allzeit-Hoch ++

Lieber Geldanleger, das letzte Update mit den deutschen Aktien, die sich gegen den äußerst volatilen und tendenziell schwächlichen Gesamtmarkt stemmen können, ist gut bei Ihnen angekommen.

Ich lege deswegen heute mit dem zweiten Teil nach und stelle Ihnen entsprechend internationale Aktien vor, die sich trotz des Marktumfeldes auf Allzeit-Hochs befinden.



Dabei handelt es sich allesamt um Schwergewichte, die in irgendeiner Form etwas mit dem Rohstoff-Markt zu tun haben. Das ist mit Sicherheit kein Zufall - aber dazu weiter unten mehr. Zunächst ein kleiner Rückblick:

Zu viel Optimismus? Im Gegenteil!

Einige Leserbriefe haben mich zum letzten Update erreicht. Der Tenor: Ich sei zu optimistisch und solle doch beispielsweise eher Short-Zertifikate auf den DAX vorstellen. Natürlich sind diese Zuschriften nicht repräsentativ, aber sie bestärken mich doch in meiner Ansicht, dass - im Gegenteil - aktuell ein sehr hoher Pessimismus unter den Anlegern herrscht.

Auch der von mir sehr geschätzte Kollege Michael Mross weiß in seiner letzten Kolumne ähnliches zu berichten. Ich denke, er gestatte mir ein kleines Zitat: "An den Aktienmärkten probt man den Weltuntergang. Niemals habe ich die Stimmung schlechter erlebt", schreibt der CNBC- und N24-Berichterstatter. Und weiter: "Der traurige Höhepunkt des Pessimismus erreicht mich just heute. Ein Beobachter empfiehlt einen Nahrungsmittelvorrat, um die kommende Krise unbeschadet zu überstehen".

Die Anleger-Legende Sir John Templeton sagte einmal: "Bullenmärkte entstehen aus Pessimismus, wachsen in der Skeptik, reifen im Optimismus und sterben in der Euphorie." Wenn Templeton recht behalten sollte, dann liegt der Bulle noch lange nicht im Sterben, sondern hat sich maximal einen Schnupfen zugezogen angesichts des Pessimismus allerorten!

Ein kurzer Rückblick

Erinnern Sie sich noch an die Ausgabe vom 8. Dezember 2007? Damals herrschte in der Tat noch Euphorie an den Aktienmärkten und die Indizes eilten von Hoch zu Hoch. Die Jahresendrallye war in vollem Gange. Damals empfahl ich Ihnen: Gründen Sie Ihren eigenen Hedge-Fonds! Mit anderen Worten: Nehmen Sie eine neutrale Position bezüglich des Gesamtmarktes ein, shorten Sie überteuerte Hypewerte als Gegenpositionen zu ihren Long-Positionen.

Meine beiden Vorschläge zum Shorten: TEL Offshore Trust (US-Kürzel: TELOZ), damaliger Kurs 31,78 US-Dollar, und Remotemdx (RMDX; damaliger Kurs 4,10 US-Dollar). Aktuell notiert TELOZ bei 20,04 US-Dollar und RMDX nach dem gestrigen verheerenden Absturz bei exakt 2,00 US-Dollar. Wer tatsächlich seine Long-Positionen mit diesen beiden Werten gehedgt hat, dürfte selbst den Blitz-Crash im Januar bestens überstanden haben.

Die aufgelaufenen Kursgewinne betragen 37 Prozent (TELOZ) bzw. über 50 Prozent (RMDX). Nicht verheimlichen möchte ich, dass die vorgeschlagenen Long-Positionen weniger gut gelaufen sind. Speziell First Marblehead (FMD) verlor rund 23 Prozent, China Northeastern Petroleum (CNEH) notiert aktuell 12 Prozent tiefer.

Trotzdem wird anhand dieser Zahlen deutlich: Unter dem Strich hätten Sie bei gleichmäßiger Verteilung einer Anlagesumme von 20.000 Euro in gut zwei Monaten 2.700 Euro verdient, was einer Rendite von 13,5 Prozent entspricht - während die meisten anderen Anleger wegen des schwachen Gesamtmarkts verloren haben.

Die Empfehlungen der letzten Woche

Auch auf die Empfehlungen der letzten Woche möchte ich noch kurz zurückblicken, weil gleich zwei der vorgestellten Werte Quartalszahlen veröffentlicht haben.

Mobotix (WKN 521830) konnte wie erwartet die Prognosen voll erfüllen, wegen der hohen fundamentalen Bewertung reagierte die Aktie aber kaum darauf.

Überragend fiel das Zahlenwerk dagegen bei SNP Schneider-Neureither (WKN 720370) aus. Umsatz und Vorsteuergewinn lagen deutlich über den Erwartungen, letzterer verdreifachte sich sogar fast von 0,99 Millionen auf 2,8 Millionen Euro. In 2008 will man nun 20 bis 22 Millionen Euro umsetzen. Analysten hatten nur mit 18,8 Millionen Euro gerechnet.

Ich pries Ihnen die Aktie in der letzten Ausgabe regelrecht an: "SNP gehört mit einer Marktkapitalisierung von nur 18 Millionen Euro zu den kleinsten börsennotierten Unternehmen, arbeitet aber hochprofitabel und gilt unter Experten als bestgeführtes und innovativstes Systemhaus."

Der Chart hatte die tolle Entwicklung bereits im Vorfeld widergespiegelt und hatte ein neues Mehrjahres-Hoch bei 16,40 Euro ausgewiesen. Heute notierte die Aktie dann in der Spitze bei 27,00 Euro. Das ist ein Zugewinn von satten 65 Prozent innerhalb einer Woche.

Aktuell sollten Sie allerdings nicht mehr kaufen: Die Aktie hat nun die nochmals verbesserte Fundamentalsituation bereits eskomptiert.

Deswegen kommen wir nun auch schnell zu den internationalen Top-Werten:

Lesen Sie morgen den 4. Teil zum Thema
„Diese Aktien trotzen dem Crash!“


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Viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage wünscht
Ihr
Armin Brack
Chef-Redakteur Geldanlage-Report
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